Blues-Session in Gatow nimmt den regelmäßigen Betrieb wieder auf – Ausnahmsweise an diesen Freitag

Curtis Tembeck

Curtis Tembeck – ein spannender Vertreter des Blues

Am vierten Freitag des vergangenen Mai, legte die Blues-Session in Gatow wieder los. Nachdem es während des Virusangriffes einen Betreiberwechsel und eine neue Speisekarte in Hannes Café gab, sind nun scheinbar auch die verbliebenen Hindernisse aus dem Weg geräumt, um diese mittlerweile traditionelle Sause in Spandau wieder abhalten zu können.

Beim ersten Termin zeigte Curtis Tembeck, dass man auch lediglich mit einem Banjo orchestriert und Solo dem Blues frönen kann. Es braucht nichts weiter und hört sich auch noch gut an. Zuerst einmal mussten sich Eve Gie Mimi und der ALTAMANN in diese ungewöhnliche Form des Blues einhören, sind aber nun richtige Fans des in Berlin lebenden Amerikaners.

Vlnr.: Uli Dodt, Dirk Jansen, Sascha Giebel und Till Schulze-Geißler

Curtis Tembeck bleibt bei seinen Texten an den üblichen Schauplätzen des Lebens. Graue, nasskalte Winter in Berlin oder Trennungen sind auch bei ihm Inhalte, die ein Blueser unbedingt verarbeiten muss. Aber er macht es eben auf seine, ganz spezielle Weise, die dem Auditorium an diesem Abend viel Spaß bereitete und Teile dieses zu mitschunkeln animierte.

Mit Curtis Tembeck hatten die Macher der Blues-Session, die Jungs der Band Good Husband, alles richtig gemacht und auch die folgende Jam-Session, mit vielen Musikerfreunden dieser Veranstaltung, hielt eine erstaunliche Qualität bereit. Und natürlich gab es auch an diesem Abend unter den für diesen Moment inspirierten Songs wieder einen, den der ALTAMANN gerne als Konserve zum wiederholten anhören gehabt hätte. Aber der Charakter so einer Zusammenkunft lässt das ja bekanntlich im Normalfall nicht zu.Schade.

Ausnahmsweise, ist in diesem Monat die Veranstaltung schon an diesem, also dem dritten Freitag, ab 19:30 Uhr. Das liegt wohl an einem Planungsfehler, der aber nach Insiderangaben nicht mehr vorkommen soll. Womit die Zusammenkunft künftig wieder am angestammten Platz – vierter Freitag eines Monats – ausgetragen wird.

Bild Mitte Curtis Tembeck. Vorn rechts Roberto Zanrosso

Den Opener bestreitet diesmal Nick Morrison, der vielen Berliner Bluesfreund*innen bereits ein Begriff sein könnte. Er zählt für den ALTAMANN mit seiner Band Soul Thrivers zu dem stärksten was der Delta-Blues in dieser Stadt zu bieten hat.

An diesem Abend wird er aber nicht nur Songs aus dieser Ecke präsentieren, sondern auch Stücke die durch afrikanische Rhythmen beeinflusst sind. Das klingt interessant und wird sicherlich für neue musikalische Erfahrungen sorgen.

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